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Die goldene Apfelzeit ist da

Die goldene Apfelzeit ist da


Bio-Äpfel von der Streuobstwiese (c) Canva

Der Frühherbst ist da – Zeit für den Auftritt des Finkenwerder Herbstprinzen, der Rubinette, von Geheimrat Dr. Oldenburg und Sissired! Aber auch viele andere altbekannte oder neu gezüchtete Bio-Sorten werden nun nach und nach reif und zum Teil bis tief in den Herbst hinein geerntet. Feinsäuerlich sind zum Beispiel Jamba und Holsteiner Cox und besonders aromatisch der Gravensteiner. Manche Sorten müssen einige Zeit lagern , bevor sie ihre Genussreife erreichen. Dazu gehören Pinova, Alkmene, Boskoop, Goldparmäne und Cox Orange.

An apple a day keeps the doctor away! Aber der tägliche Apfel ist nicht nur gesund, aus zwei, drei oder mehr Äpfeln lässt sich auch viel Gutes zaubern: Apfelmus, Apfelkuchen und Apfel-Pfannkuchen, Bratapfel und Apfelgelee sind die Klassiker, aber jede Region hat ihre Spezialitäten wie Kartoffelsalat mit Apfel in Sachsen, Apfel-Speck-Schmarrn in Bayern oder im Rheinland Himmel un Ääd mit Kartoffeln, Apfelmus, gebratener Blutwurst oder gerösteten Zwiebeln. Äpfel kombiniert mit roten Zwiebeln, Champignons und Thymian bringen den Flammkuchen auf ein fruchtiges Level, dasselbe gilt für Salate, zum Beispiel mit Rucola, Radicchio, Schalotten, Walnüssen, Minze und einem Buttermilch-Dressing.

Auch bei Äpfeln stecken die besten Inhaltsstoffe direkt unter der Schale. Schon allein deswegen sind Bio-Äpfel die beste Wahl, denn sie wachsen ohne Pestizide und werden nicht gewachst. Gegen Schädlinge wie Läuse oder Apfelwickler helfen Neem-Extrakte, Lockstoff-Fallen und vor allem ein buntes Ökosystem mit Blühstreifen, Hecken und Nisthilfen. Das fördert die Artenvielfalt und damit die natürlichen Feinde der Schädlinge. Entscheidend ist auch die richtige Sorte am richtigen Standort, möglichst robust und schorfresistent wie die neue Bio-Sorte Natyra. Ein Tipp für Apfel-Allergiker*innen sind Santana, Wellant sowie viele alte Sorten, da diese nur selten allergische Reaktionen hervorrufen. Sie enthalten reichlich Polyphenole, die das eigentliche Apfelallergen inaktivieren.


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