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Die Insekten fliegen wieder – den Balkon zum Buffet machen!

Die Insekten fliegen wieder – den Balkon zum Buffet machen!


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Mit dem Frühling sind auch Bienen, Hummeln & Co.
wieder da. Damit sie gut über den Sommer kommen,
sollte ihnen zu jeder Jahreszeit etwas blühen.

Frischer Oregano für die Pizza oder knackige Radieschen in den Salat - ein kleines Biotop auf dem Balkon macht es möglich! Bonus: Neben Vielfalt auf dem Teller gibt es mit bunten Blüten auch mehr Artenvielfalt in der Stadt. Beliebt bei Bienen, Hummeln und Schmetterlingen sind zum Beispiel Ringelblumen und Kapuzinerkresse mit ihren schönen und gleichzeitig essbaren Blüten. Beide können jetzt direkt ins Freiland gesät werden.

Aber Augen auf beim Saatgutkauf: Vermeiden Sie Hybridsorten. Sie bieten oft wenig oder keinen Nektar. Viel besser: Samenfeste Bio-Sorten! Bio-Saatgutmischungen wie „Blühender Balkon“ oder „Bienenweide“ von der Bingenheimer Saatgut AG sorgen für reichlich Nektar und Pollen. Das Unternehmen verkauft ausschließlich samenfestes Öko-Saatgut. Auch bei Insekten beliebte Küchenkräuter wie Rosmarin und Thymian lassen sich daraus ziehen. Kletterpflanzen wie Buschbohnen, Jelängerjelieber und Duftwicken sorgen für einen grünen Dschungel. Langfristig weniger Arbeit macht es, mehrjährige Bio-Stauden zu pflanzen, am besten heimische Arten wie Fette Henne, Karthäuser-Nelke oder Schafgarbe.

Wichtig für Bienen und Co. ist es, dass ihnen in allen Jahreszeiten etwas blüht: Im April zum Beispiel der Borretsch, ab Mai Kornblume, Grünkohl und Lavendel, ab Juni Jungfer im Grünen, Storchschnabel und Majoran, im Hochsommer dann Oregano, Ysop und Salbei, Königskerze und Moschusmalve. Viele Monate blühen Schafgarbe, Islandmohn, die Bienenweide Phacelia und Katzenminze, sogar bis in den Oktober hinein Feld-Thymian, Berg-Bohnenkraut, Kapuzinerkresse, Cosmea, Wegwarte und Prachtkerze. Eine Wasserschale mit Steinen darin ist ein hilfreicher Zusatzservice für durstige Insekten.

Und bitte bedenken: Jeder Sack normale Blumenerde heizt den Klimawandel an und schädigt das Ökosystem. Denn der Torfabbau im Moor setzt Unmengen an Kohlendioxid frei, dazu die klimaschädlichen Gase Methan und Lachgas. Torffreie Erde in Bio-Qualität ohne zugesetzten synthetischen Mineraldünger ist daher die beste Wahl. Hier sorgen Rindenhumus, Holz- und Kokosfasern, Kompost, Tonmineralien oder Lava-Granulat für gutes Gedeihen und lockeren Boden.


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