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Pastinake: Eine Rübe für alle Fälle

Pastinake: Eine Rübe für alle Fälle


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Bald beginnt die Saison für Pastinaken. Seit einigen
liegen sie kulinarisch wieder im Trend

Heute soll es Pasta geben? Oder Ofengemüse? Auflauf? Suppe? Geht alles mit Pastinake! Denn das Wurzelgemüse ist ungeheuer vielseitig. Und dicke Umwelt-Pluspunkte gibt es dazu: Pastinaken haben im Winter Saison, kommen aus der Region und haben somit einen sehr kleinen CO2-Fußabdruck. Für den Biolandbau sind sie sogar besonders interessant, weil die Pflanze wenig anfällig gegen Krankheiten ist. Das Wurzelgemüse kam zwar etwas aus der Mode, als die Kartoffel ihren Siegeszug durch Mitteleuropa antrat. Seit einigen Jahren liegen Pastinaken aber kulinarisch wieder voll im Trend, auch bei Sterneköchen, die daraus zum Beispiel feine Cremesuppen oder würzige Pürees zaubern. Das Wurzelgemüse macht sich aber auch gut in einem klassischen Eintopf mit Perlgraupen, Möhren und Petersilienwurzeln oder mediterran als Minestrone mit Möhren, Chili und Reisnudeln.

Besonders aromatisch schmecken Pastinaken als Ofengemüse. Thymian oder Rosmarin, Olivenöl, Orangensaft und Honig sind gute Begleiter. Später kann man noch Walnüsse, Weintrauben und Petersilie dazugeben und das Ganze zum Beispiel zu frischer Pasta servieren. Wer es bunter mag, ergänzt die Pastinaken auf dem Blech mit Möhren, Roter Bete, Zwiebeln und Süßkartoffeln. Gute Partner für die milde Pastinake sind Rosenkohl oder Rotkohl, zum Beispiel in einer Rosenkohl-Pastinaken-Pfanne mit Zwiebeln, Knoblauch, Thymian, Honig und Zitronensaft. Dazu passt ein Dip mit Paprikapulver und Chili. Pastinaken-Kartoffel-Püree passt nicht nur zu Wild, sondern auch zu im Ofen gerösteten Rotkohlscheiben, die vorher in Olivenöl und Balsamico mit Chili, Knoblauch und Sojasauce mariniert wurden. Und wer Appetit auf Salat hat, raspelt Pastinake hauchdünn und richtet sie zum Beispiel mit Möhren, Walnüssen, Weintrauben, Apfel und Walnussöl an.

Pastinaken sind reich an Kalium und Zink, löslichen Ballaststoffen, sehr nitratarm, leicht verdaulich und somit sogar schon für Babys geeignet. Für den würzig-aromatischen und etwas süßlichen Geschmack sind verschiedene ätherische Öle verantwortlich. Zero-Waste-Tipp: Aus der Schale lassen sich würzige Gemüsebrühen zubereiten – und junge Pastinaken müssen sowieso nur gründlich gewaschen und nicht geschält werden.


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